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zwei Martinigläser mit Oliven

Martini – 6 Fakten über den bekanntesten James-Bond-Drink

"Geschüttelt, nicht gerührt" - eine Lizenz zum Trinken.

Jeder kennt Martini, doch niemand kennt die Fakten zu James Bond und seinem Martini und vor allem den Irrtum dahinter. Wir halten es für unsere Wermutista-Pflicht, euch hier und jetzt aufzuklären.

Der Ursprung

Das ursprüngliche Cocktailrezept von Ian Fleming, 007-Schöpfer, las sich damals noch so: „Drei Maß Gordon’s, ein Maß Wodka und ein halbes Maß Kina Lillet.“ Danach hieß es Schütteln, bis es eiskalt ist, dann mit einem großen schmalen Stück Limonenschale servieren. Die Zutat Kina Lillet gibt es heutzutage so nicht mehr. Dennoch hat sich daraufhin ein ganz eigener Film-Cocktail durchgesetzt, den Wodka-Martini. Geschüttelt, nicht gerührt.

Der Geheimagent bestellt also seinen Martini meistens mit Wodka, dennoch ist sich die Barkeeper-Gemeinde dieser Welt heutzutage einig, dass ein echter Martini mit Gin gemixt wird. Dem folgen wir auch.

Daniel Graig mit Fun fact

Der Irrtum um den Martini

Trinkfreunde aufgepasst! 

Hier handelt es sich in der Tat um einen absoluten Doppelagenten. Denn bei Martini muss man unterscheiden: Zum einen ist der Martini ein Markenname für einen Wermut der Marke Martini, zum anderen ist der Martini ein Cocktail, der mittlerweile aus einem Drittel Wermut, zwei Dritteln Gin oder Wodka und einer Olive besteht. Gin ist ein Wacholderschnaps, der meist aus Getreide oder Melasse gebrannt wird. Wodka wird überwiegend traditionell aus Getreide hergestellt und Wermut ist ein mit Kräutern aufgespriteter Wein.

Geheimnis gelüftet.

Geschüttelt, nicht gerührt. Wo ist da eigentlich der Unterschied?

Wodka und auch Gin sind meist farblose Spirituosen. Daher sollten diese nicht geschüttelt, sondern nur gerührt werden. In der Regel werden nur Spirituosen und Säfte für Cocktails geschüttelt, da diese eine unterschiedliche Konsistenz und Farbe haben. Zudem schmilzt beim Schütteln das Eis schneller, was den klassisch gerührten Drink verwässern würde. So kommt eigentlich kaum ein anderer Mensch, außer James Bond, auf die Idee, einen Martini zu schütteln.

Hier haben wir für euch noch eine etwas wissenschaftlichere Erklärung.

Die Frage nach Olive oder Zitrone?

Mit einer Olive gelangt eine etwas salzige Note in den Drink und mit einer Zitronenzeste sind es die fruchtigen, sauren Aromen. Jetzt kommt aber die eigentliche Frage: Olive im Glas – Olive neben dem Glas, oder doch lieber eine Zitronenspalte oder nur eine Zitronenzeste oder nur ein wenig Bestäubung? 

Herrje, Verwirrung komplett. Wir empfehlen es wie immer – alles kann, nichts muss. Hauptsache es gefällt und schmeckt.

zwei Martinigläser mit Oliven

Martini, James Bond und die Frauen

Gibt es hier wohl eine logische Koinzidenz? Tendenziell greift James Bond in jedem seiner Filme stets in wechselnder Gesellschaft zum Glas. Häufig genießt er den Cocktail in Gegenwart des schönen Geschlechts: der Frauen. Er hat wohl eine Lizenz für Frauen und zum Trinken.

James Bond mit Spruch