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Tom und Nadine mit Umarmung im Friedrich

Mein Leben mit einem Barkeeper

Vorwarnung: ich werde persönlich!

Büroalltag und Barkeeper-Leben. Das funktioniert? Ja, und ihr seid auch nicht die Ersten, die sich das fragen. Hier ein kurzer Einblick für all diejenigen, die neugierig sind, die ähnliches kennen oder gerade im Dating-Prozess sind. 

Kein gemeinsames Wochenende

Ja richtig, jeder Geburtstag, jede WG-Party oder auch Familien-Besuche am Wochenende verbringt man meist allein. Eine Zeit lang wundern sich die Freunde in der Tat, ob es besagten “imaginären” Freund wohl auch wirklich gibt. Hier muss man definitiv mit dem gewählten Schicksal des Single-Weekend-Daseins umgehen können.

Urlaub nur unter der Woche

Spontan verreisen geht super –  Langfristplanung inklusive Wochenende ist eher schwierig. Da prallen 2 Welten aufeinander: die clevere Angestellte kombiniert ihren Urlaub gern so, dass man mit möglichst wenig Urlaubstagen möglichst lang frei hat – inklusive Wochenenden und Feiertagen. 

Nur sind leider Feiertage in der Barwelt wie Samstage und daher reisen wir halt von Sonntag zu Mittwoch. Naja, zumindestens sind die Flüge günstiger.

Ein zweites Wohnzimmer ist sicher

Für mich gibt es immer einen Platz und so können wir auch auf Entfernung Zeit miteinander verbringen: einer vor der Bar, der andere halt dahinter. Nur darf man hier nicht zuviel Aufmerksamkeit erwarten, erst recht nicht am Wochenende. Die goldene Regel: der Gast geht immer vor. Immer!  

Drink in einer Bar

Der Geruch am frühen Morgen

Gott sei dank sind wir Menschen Gewohnheitstiere 😉 Am Anfang muss man wirklich stark sein: diese einzigartige Mischung am Morgen aus abgestandenem Bier, verschütteten Drinks und Schweißgeruch. Meist noch ziemlich frisch, weil der Herr erst vor 3 Stunden nach Hause kam. Mein Tipp: Einfach schnell aufstehen und nur nicht snoozen – das ist meine goldene Regel.

Er kennt jede und jeden

Gemütliches schlendern auf der Strasse ist nicht. Seine Stammgäste sind überall! Ein 10 minütiger Spaziergang wird dann schnell zu einer Stunde. 

Und allein ist es noch schlimmer, weil irgendwo meint man jeden schon einmal gesehen zu haben – nur leider ohne das geschulte Gedächtnis eines Barkeepers.

Fazit: Gratis Drinks, tolle neue Menschen und immer gute Stories

Daheim muss man nie wieder auf eine gut sortierte Hausbar verzichten, auch in der Bar wird mir immer mein Lieblingsgetränk gereicht. Special Treatment mal anders. Das ist wirklich zum Genießen.

Also, wenn du gut mit dir alleine klar kommst, den Mann an deiner Seite nicht 24 Stunden brauchst, gerne noch das Nightlife erkundest, dann schnapp dir einen Barkeeper. Ich würde es immer wieder machen.