fbpx
Voriger
Nächster
Jigger und Spirituose

Must Haves für eure Hausbar daheim

Für deine Hausbar die optimale Ausstattung - einfach erklärt

Folgender Blogartikel ist nicht nur verdammt interessant und lehrreich, sondern eignet sich auch für eine kleine Englisch-Nachhilfestunde.
Für alle Experten unter euch: entschuldigt unsere einfachen Übersetzungen, der Anspruch dient lediglich der Bar für Zuhause.

Shaker

Shaker – von Englisch shake „rütteln, schütteln“ – gibt es gefühlt schon immer und zwar in allen erdenklichen Formen. Am häufigsten findet man den zweiteiligen Shaker, der aus je einem Glas- und Metallteil (Bosten-Shaker) oder zwei Metallteilen (Tin-Tin-Shaker) gefertigt ist. Der Boston-Shaker besteht aus einem großen Becher aus Metall und einem etwas kleineren Mixglas. Der Umgang mit dem Boston Shaker erfordert etwas Übung, er ermöglicht dann jedoch schnelleres Arbeiten und lässt sich leichter reinigen als dreiteilige Shaker. Um die verwendeten Kräuter, Gewürze oder auch Eiswürfel im Shaker zurückzulassen, braucht ihr ein Sieb. Der zum Beispiel dreiteilige Cobbler-Shaker hat bereits ein Siebteil eingebaut. Man muss lediglich die Kappe öffnen, um euer Lieblingsdrink in das Glas zu geben.

Warum eigentlich shaken? 

Durch kräftiges Schütteln wird Luft in den Drink eingearbeitet und schwer verbindliche Zutaten wie Liköre, Eier und Zitrussäfte können sich miteinander verbinden. Zudem bekommt dein Drink eine frische, fluffig-leichte Textur.

Shaker in einer Bar

Das Mixing Glass zum Rühren?

Tja, geschüttelt oder gerührt: das ist so eine Frage. In unserem James Bond Blogartikel lest ihr, wie es 007 gemacht hat.

Wird ein Cocktail nicht geschüttelt, verrührt man die Zutaten mit Eiswürfel in einem Mixing Glass. Da bei dieser Technik keine Luft in den Drink eingearbeitet wird, sind diese Drinks meist schwerer und vollmundiger. Besonders alkoholschwere Drinks wie Martini-Cocktails, Manhattans und Negronis werden gerührt.

Der Strainer zum Abseilen

Nein, nicht Stranger Things. Kurz den Netflix Knopf ausmachen und sich ein Barsieb holen! Richtig, der Fachmann sagt Strainer, für daheim reicht auch Sieb. Es gibt drei verschiedene Arten von Sieben, je nachdem wie groß die Löcher sind und ob Zutaten im Shaker zurückbleiben sollen oder eben nicht. 

Shaker und Strainer

Der Barlöffel zum Rühren

Richtig gelesen – die Profis verwenden dafür einen eigens danach benannten Löffel. Barlöffel haben einen gedrehten Verlauf zur besseren Handhabung sowie ein akkurat bemessenes Mass von zumeist 5 ml. Daher findet man in einigen Rezepten sogar die Messeinheit “spoonful”.

Mit seinem besonders langen Stiel ist der Barlöffel eines der wichtigsten Werkzeuge, wenn es an der Cocktailbar heißt: „Gerührt, nicht geschüttelt!“. Dank seiner Spiralform am Stiel lassen sich auch Cocktails mit Eiswürfeln besonders schnell rühren und dabei sehr gut abkühlen.

Für alle Pragmatiker zu Hause: der Caffe Latte Löffel tut es auch.

Barlöffel als Werkzeug einer Bar

Der Jigger

Ok, nun wird es Zeit – holt das Lexikon. Jigger und Strainer, wer sich das wohl ausgedacht hat. 

Alle guten Koch- und Backrezepte enthalten eine Angabe zu den Abmessungen. Um einen perfekten Drink zu genießen, solltet ihr euch  auch an das Rezept halten. 

Jigger oder auch Barmaß gibt es in unterschiedlichen Grössen, meist doppelseitig, sodass beispielsweise eine Hälfte 1 oz (flüssige Unze, etwa 30 ml) und die andere Hälfte 2 uz (na, wie viel ist das jetzt?) darstellt. Für den Heimgebrauch lohnt sich die Anschaffung von Jiggern in verschiedenen Größen, damit man auf verschiedene Cocktail-Rezepte vorbereitet ist.

Ein Tipp von uns: Die Messbecher sollten immer bis zum Rand befüllt werden, um das Mass abzubilden. Auch Säfte können mit einem Jigger oder Barmaß abgemessen werden.

Jigger, Barmass in einer Bar

Übung macht den Meister

Zu Beginn könnt ihr mit Wasser üben. Der Jigger wird an der schmalsten Stelle zwischen Daumen und Zeigefinger der linken Hand gehalten. Der Mittelfinger kann zur Stabilisierung hinzugenommen werden.

Etwas eleganter – so wie eurer Lieblings-Barkeeper – kann das Barmaß auch zwischen Zeige- und Mittelfinger der linken Hand gehalten werden. Das erfordert jedoch noch etwas mehr Übung. 

Für Daheim stellt sich die Frage, ob ihr die richtige Menge Alkohol oder Saft nicht auch ohne Abmessung hinbekommt. Wenn ihr es jedoch präzise wollt, so benutzt besser einen Jigger oder ein Barmaß. Die Verwendung eines Jiggers garantiert euch gleichbleibende Qualität eurer Drinks.

Nun wünschen wir Euch viel Spass beim Üben. Wenn du magst, zeig uns doch dein Werk über Instagram und Facebook: #betterbewyld